Geschichte

1867
Gründung des Mathilden -Hospitals. In Erinnerung an die geschätzte Fürstin Mathilde war Fürst Bruno gewillt, der zu gründenden Krankenanstalt mit zunächst 9 Betten, den Namen <Mathilden-Hospital> zu geben.

1868
Am 1. September fand die Einweihung des Mathilden-Hospitals statt.

1906
Die Kassenberichte der letzten 38 Jahre wiesen stets eine ausgeglichene Wirtschaftslage aus. Das Mathilden-Hospital war jederzeit gut belegt. Mit der Ausweitung der Krankenpflege erwies sich jedoch ein Neubau des Mathilden-Hospitals als notwendig. Das neue Krankenhaus hatte Platz für 40 bis 50 Patienten.

1914 – 1947
Während des 1. und 2. Weltkriegs wurde im Mathilden-Hospital ein Heimatlazarett eingerichtet. Große Verdienste für die Neugestaltung und Unabhängigkeit des Mathilden-Hospitals kommt Herrn Dekan Weber zu. In einer entscheidenden Sitzung im Jahre 1947 schafft er es zusammen mit der Fürsten-Witwe Marie, das unter der Militärregierung stehende Krankenhaus wieder in ein freies gemeinnütziges Krankenhaus umzuwandeln.

1968
100 Jahre nach Gründung erfolgte die Einweihung des Krankenhausneubaus mit nunmehr 153 Betten.

1983
Mehrere Gespräche im Sozialministerium in Wiesbaden hat das „Mathildchen“ erneut in direkten Kontakt mit der Hessischen Landesregierung gebracht. Verschiedene wohl durchdachte Pläne für eine Krankenhauserweiterung standen zur Diskussion: Vor allem die dringende Erweiterung der chirurgischen Abteilung und Schaffung einer Wachstation sowie weiterer technischer und operativer Räume.

1998
Privatisierung des Mathilden-Hospitals durch Privatpersonen. Insbesondere Herr Visse und Herr Schmidt prägen in den nächsten Jahren die Entwicklung des Mathilden-Hospitals.

2000
Zielplanung und Weiterentwicklung der Klinik

2002
Baubeginn zur Umsetzung der Zielplanung

2005
Eröffnung des 1. Bauabschnittes im Dezember

2007
Im Mai Eröffnung der Abteilung für Psychiatrie

2008
Am 1. März 2008 übernimmt die Capio Deutsche Klinik GmbH mit Sitz in Fulda die Geschäftsanteile des Büdinger Krankenhauses. Fortan wird das Capio Mathilden-Hospital stetig in seiner Funktion als regionales Versorgungszentrum ausgebaut.

Festschrift: WENN ZUKUNFT UND VERGANGENHEIT SICH BEGEGNEN - 150 Capio Mathilden-Hospital